Smartcool: Technik und Kompatibilität der intelligenten Kompressorsteuerung

Smartcool wird als intelligente Steuerung zwischen Thermostatsignal und Kompressorregelung installiert. Die Lösung optimiert Laufzeiten und Taktzeiten von Verdichtern in Kälte-, Klima- und Wärmepumpenanlagen und reduziert so den Energiebedarf, ohne Komfort- oder Betriebstemperaturen zu verändern. Als Optimierungslösung greift Smartcool nicht in den Kältekreis ein, ist herstellerunabhängig einsetzbar und zielt auf messbare Einsparungen bei gleichzeitig geringem technischen Risiko.

Einsatzbereiche und typische Hersteller

Kompatible Systeme für Smartcool‑Kompressoroptimierung

Smartcool-Lösungen zur Kompressoroptimierung lassen sich in unterschiedlichsten Kälte-, Klima- und Wärmepumpensystemen einsetzen. Die folgende Übersicht zeigt typische Systemtypen, Einsatzbereiche und Beispiele für Hersteller, bei denen Smartcool erfahrungsgemäß gut integrierbar ist.

Systemtyp Typische Anwendung Beispiele für Hersteller/Marken Kompatibilität / Hinweise
Zentralisierte Kältemaschinen (Chiller) Industrie, Bürogebäude, Rechenzentren, Einkaufszentren Carrier, Daikin, Mitsubishi Electric, Hitachi, LG Steuerung über Kompressorregelung möglich; Smartcool greift in die Signalsteuerung ein, ohne die Anlage selbst zu verändern.
Split- und Multi-Split-Klimaanlagen Büros, Hotels, Einzelhandel, Serverräume Toshiba, Samsung, Panasonic, Fujitsu, LG, Sanyo Kompatibel mit digitalen und analogen Steuerungssystemen; geeignet für Bestandsanlagen und Retrofit-Projekte.
Kaltwasser-/Kühlkompressoren Kühlhäuser, Produktionsstätten, Supermärkte Danfoss, Bitzer, Tecumseh, Emerson Optimierung von On/Off- und modulierten Kompressoren; Reduktion der Taktung und des Energieverbrauchs.
Wärmepumpen (Luft/Wasser, Sole/Wasser) Gewerbeimmobilien, Wohngebäude, Nahwärmenetze Viessmann, Daikin, Mitsubishi Electric, Panasonic, LG Besonders wirkungsvoll im Heizbetrieb und in Übergangszeiten; Effizienzsteigerung ohne Eingriff in die Hydraulik.
Prozesskälteanlagen Getränkeindustrie, Metallverarbeitung, Kunststoffherstellung Trane, York, GEA, Riedel Smartcool optimiert Taktzeiten, stabilisiert die Temperaturführung und senkt laufende Betriebskosten.

Die genannten Hersteller und Marken dienen als Beispiele für typische Einsatzbereiche von Smartcool‑Lösungen. Ob Ihre spezifische Anlage kompatibel ist, prüfen wir auf Basis der technischen Daten.

Einbau und Schnittstellen

Intelligente Kompressoroptimierung ohne Eingriff in den Kältekreis

Smartcool wird als zusätzliche Steuereinheit in den Signalweg zwischen Thermostat bzw. Regelung und Kompressor integriert. Die vorhandene Anlagensteuerung bleibt unverändert aktiv – Smartcool optimiert, wann und wie lange der Verdichter tatsächlich laufen muss.

  • Smartcool arbeitet dauerhaft im Hintergrund, ohne Änderungen an der vorhandenen Anlagenregelung und ohne Eingriff in den Kältekreis.
  • Kompatibel mit analogen und digitalen Steuersignalen (z. B. On/Off, 0–10 V, digitale Thermostate – abhängig vom Smartcool-Typ).
  • Parametrierung anhand der Betriebsbedingungen der Anlage: Lastprofile, Temperaturband, Betriebszeiten.
  • Ziel ist eine Reduktion unnötiger Verdichterstarts und -laufzeiten bei stabilen Solltemperaturen und Prozessbedingungen.
Techniker prüft einen elektrischen Schaltschrank einer Kälte- und Klimaanlage, in den Smartcool als zusätzliche Steuereinheit integriert werden kann.

Betriebssicherheit und Monitoring

Effizienzgewinne ohne Komfort- oder Risikoverlust

Smartcool arbeitet innerhalb der vom Anlagenhersteller vorgesehenen Betriebsgrenzen. Ziel ist eine Reduktion unnötiger Verdichterlaufzeiten bei stabilen Temperaturen, geringerer Anlagentaktung und transparent nachvollziehbaren Einsparungen.

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Garantie & Betriebssicherheit

  • • Intelligente Optimierung ohne Eingriff in den Kältekreis.
  • • Betrieb im Temperatur- und Lastbereich der Herstellerspezifikation.
  • • Smartcool reduziert Belastung und Laufzeiten des Verdichters und sorgt für schonenden Anlagenbetrieb.
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Komfort & Prozessstabilität

  • • Einhaltung der Solltemperaturen im definierten Toleranzband.
  • • Keine spürbare Verschlechterung von Raumkomfort oder Prozesskälte.
  • • Weniger Taktung, weniger Überkühlung, stabilere Temperaturverläufe im Betrieb.
3

Messbare Ergebnisse

  • • Vorher/Nachher-Vergleich der Stromverbräuche am Zähler.
  • • Auswertung nach Betriebszuständen (Kühlen, Heizen, Übergangszeiten).
  • • Dokumentierte Einsparungen als Grundlage für Wirtschaftlichkeits- und ESG‑Nachweise.

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