Vorzeigeprojekt im Bildungssektor: Peter-Pan-Schule Rheine steigert Energieeffizienz mit EndoTherm – Fallstudie
Wie die Peter-Pan-Schule Rheine mit EndoTherm ihren Gasverbrauch senkt, CO₂-Emissionen reduziert und die Effizienz der bestehenden Heizungsanlage deutlich steigert.
Schulen stehen zunehmend im Fokus, wenn es um konkrete Beiträge zum Klimaschutz, niedrigere Energiekosten und ein gutes Lernumfeld geht. Die Peter‑Pan‑Schule im Kreis Steinfurt – eine Förderschule mit dem Schwerpunkt Sprache – verbindet pädagogische Arbeit mit einem klaren Bekenntnis zu mehr Energieeffizienz und Klimaneutralität in ihren Gebäuden.
Im Rahmen der Klimastrategie des Kreises Steinfurt und des Netzwerks energieland2050 e.V. wurde an der Peter‑Pan‑Schule ein Pilotprojekt mit dem Heizungswasserzusatz EndoTherm® umgesetzt. Die Fallstudie zeigt, wie Schulträger und Kommunen durch Optimierung der bestehenden Heizungsanlage spürbare Einsparungen beim Gasverbrauch erzielen, CO2-Emissionen reduzieren und ihre Klimaziele wirtschaftlich unterstützen können.
Ausgangssituation
Die Peter‑Pan‑Schule kombiniert Sprachtherapie mit therapieimmanentem Unterricht nach den Richtlinien der Grundschule und verfolgt das Ziel, ihren Schülerinnen und Schülern den Weg zurück ins allgemeine Schulsystem zu eröffnen. Beheizt wird das Gebäude über drei Gasheizkessel von Buderus mit jeweils 60 kW Leistung, die eine großflächige Fußbodenheizung versorgen.
Methodik
Für die Bewertung der Einsparungen wurde eine energetische Basislinie mit monatlichen Gasabrechnungsdaten von April 2019 bis Dezember 2021 erstellt. Diese Verbrauchswerte wurden mithilfe der Heizgradtage (HGT) der Wetterstation Münster/Osnabrück (EDDG) und einer Basistemperatur von 18,5 °C witterungsbereinigt; Auffälligkeiten in den Sommermonaten wurden aus der Analyse entfernt, ebenso wurde der Einfluss der COVID‑19‑Pandemie geprüft.
Aus den bereinigten Daten wurde eine Regressionsgerade als Referenzfunktion abgeleitet, mit der – basierend auf den HGT‑Werten – der erwartete Gasverbrauch für den Zeitraum nach der EndoTherm‑Dosierung prognostiziert wurde. Der tatsächliche Gasverbrauch der Schule nach Installation wurde mit dieser Prognose verglichen und daraus die Einsparung berechnet.
Ergebnisse
Im 25‑monatigen Betrachtungszeitraum nach der Installation von EndoTherm® lag der reale Gasverbrauch bei 24.647 m³, während die temperaturbereinigte Prognose 29.252 m³ auswies. Daraus ergibt sich eine rechnerische Einsparung von 4.605 m³ Gas beziehungsweise 51.809 kWh, was einer Reduktion des Gesamtgasverbrauchs um 15,74 % entspricht.
Unter Berücksichtigung der gültigen Gaspreise in den Jahren 2022 und 2023 summiert sich die finanzielle Entlastung auf 5.308,90 €. Zugleich wurden rund 11.400 kg CO₂e vermieden – ein Beitrag, der die Klimaschutzziele des Kreises Steinfurt unterstützt und zeigt, welches Potenzial in der Optimierung bestehender Heizungsanlagen an Schulen steckt.
Stimme aus der Praxis
„Als Kreis Steinfurt, Mitglied des energieland2050 e.V., streben wir an, unsere Liegenschaften Schritt für Schritt klimaneutral zu bewirtschaften. Der Einsatz von EndoTherm an der Peter‑Pan‑Schule Rheine hat im Zeitraum Dezember 2021 bis Januar 2024 zu einer rechnerischen Einsparung von 15,74 % beziehungsweise 51.809 kWh Erdgas und rund 11.400 kg CO₂e geführt – bei einer Amortisation der Investition in etwa 14 Monaten. Die Ergebnisse zeigen, dass sich Klimaschutz und wirtschaftliche Vernunft hervorragend ergänzen.“
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Viele Schul- und Verwaltungsgebäude haben ein hohes Einsparpotenzial – oft ohne bauliche Eingriffe an der Technik. Mit EndoTherm® zeigen Projekte wie die Peter‑Pan‑Schule Rheine, wie Kommunen Verbrauch, Kosten und CO2 senken können.
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